Gefahrenquelle Wintersport

Bei den SteirerInnen ist Wintersport, insbesondere der Skisport, sehr beliebt. Kaum trifft die weiße Pracht ein, werden die Skiorte regelrecht gestürmt. Vor allem in den Schulferien tut sich was auf unseren Pisten. Leider verändert dabei nur allzu oft ein kleiner Moment das ganze Leben. Man denke nur an Michael Schumacher… 

Insbesondere wenn es so prominente Persönlichkeiten betrifft, werden uns die Gefahren bewußt.

Laut KfV ereigneten sich in der Wintersaison 2013 insgesamt etwa 70.000 Wintersportunfälle, die im Krankenhaus endeten. Natürlich nicht alle so fatal wie bei Schumi; dennoch werden gefährliche Konsequenzen oft nicht beachtet. Nicht nur, dass bei Eigenverschulden vom Hubschraubertransport bis zur Wiedergenesung enorme Kosten anfallen, die von der gesetzlichen Unfallversicherung nur zum Teil gedeckt sind. Was, wenn man zwar nicht schuld, der Unfallgegner jedoch nicht versichert ist oder – was leider zunimmt – Fahrerflucht begeht? Ein langer Arbeitsausfall kann den Jobverlust bedeuten, womöglich zur Berufs-/Erwerbsunfähigkeit führen, das alles mit enormen materiellen Folgen. Nur eine entsprechende Berufsunfähigkeitsvorsorge und individuell abgestimmte Unfallversicherung kann dieses Risiko abdecken. (Dass ein ÖAMTC-Schutzbrief, ARBÖ-Sicherheitspass oder Kreditkartenversicherungen ausreichend Schutz bieten, ist – wenngleich ein populärer – so doch ein Irrtum.)

Gem. Allgemeinem Bürgerlichen Recht haften wir für verursachte Personen- und Sachschäden an Dritten – und zwar mit dem gesamten Privatvermögen! Auch das kann bis zur Existenzgefährdung führen und wird gerne unterschätzt. Schmerzensgeld, Arztkosten, im schlimmsten Fall eine lebenslange Rente – da geht es um enorme Summen!

Ich rate deshalb zu umfangreicher Privathaftpflichtversicherung, die im Normalfall Teil einer Haushaltsversicherung ist. Die Polizzendetails spielen dabei eine entscheidende Rolle. Auch eine Rechtsschutzversicherung lege ich in diesem Zusammenhang jedem ans Herz!

Schließlich warne ich noch vor Vorsatzdelikten (z. B. rücksichtslose Schussfahrt!), dem Nichteinhalten der 10 internationalen FIS-Pistenregeln und vor Alkoholkonsum im Zusammenhang mit Wintersport. All das könnte zu einem Leistungsausschluss und somit zum Verlust eines noch so guten Versicherungsschutzes führen!

Gerne prüfe ich Ihre aktuellen Verträge auf Tauglichkeit und erstelle ein individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Konzept, damit Sie die sportlichen Freuden des Winters in vollen Zügen genießen können. Der Kostenaufwand dafür ist im Verhältnis zu den möglichen Folgen wesentlich geringer als die meisten glauben!


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