Berufsunfähig – was nun?

Nach meiner 22-jährigen Bankkarriere bin ich nun seit 16 Jahren als Vertriebspartnerin für Langmann & Partner tätig. Mehr als 1.200 Klienten habe ich in dieser Zeit beraten, viele positive, allerdings auch bedrückende Erfahrungen gemacht. Einige davon mit schwerwiegenden Konsequenzen für meine Klienten – auch bis hin zum Ableben.

Besonders beschäftigt mich das Thema „Private Berufsunfähigkeitsvorsorge“. Immer wieder muss ich feststellen, dass meine späteren Klienten diesen Risikobereich weit unterschätzen und zu wenig Bedeutung beimessen. Interessanterweise versichern die Menschen oftmals ihr Auto gegen jeden kleinen Kratzer, der Schutz vor wirklich existenzbedrohenden Risken wird hingegen oft stiefmütterlich behandelt. Der Grund dafür ist sehr oft Unwissenheit, manchmal Gedankenlosigkeit, mangelndes Bewußtsein über die persönliche Gefährdung. Dazu kommt der Irrglaube, dass im Notfall der Staat schon alles richten würde. Allein wenn man bedenkt, dass es für einen jungen Menschen, der weniger als 60 Arbeitsmonate vorweisen kann, im Falle einer Berufsunfähigkeit überhaupt keinen staatlichen Schutz gibt, wird einem angst und bange. Fragt man junge Menschen danach, weiß das von 100 vielleicht gerade einer. Hier herrscht absolute Existenzgefahr!

Mit 01.01.2014 wurde zusätzlich die Berufsunfähigkeitspension für Unter-50jährige abgeschafft, was das Problem weiter verschärft. Mittlerweile ist fast jede zehnte Pension eine Berufsunfähigkeitspension (insgesamt 211.000 waren es im Jahr 2011). Der Zuwachs der letzten Jahre ist enorm, Hauptursache sind mittlerweile psychische Erkrankungen. Die durchschnittliche Höhe einer Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeitspension belief sich im Dezember 2011 auf € 1.027,00 (Männer: € 1.130,00, Frauen: € 788,00) monatlich. Hat also jemand das Pech, dass er aufgrund Berufsunfähigkeit, sei es durch Krankheit oder Unfall, aus dem aktiven Arbeitsprozess rausfällt, gibt es massive materielle Probleme.

Das Problembewusstsein ist bei den Klienten vorhanden, ergibt eine Studie der Telemarketing GmbH: 89 % der Österreicher erachten eine private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit für notwendig. Tatsächlich dagegen abgesichert haben sich jedoch nur 10,2 %.

Aus meiner beruflichen Erfahrung ist der Schutz gegen Berufsunfähigkeit genauso wie die private Pensionsvorsorge und Pflegevorsorge heutzutage unerlässlich. Längst sind diese Produkte auch leistbar, wie ich erst vor wenigen Tagen wieder am Beispiel eines 25jährigen Betriebswirts errechnen konnte, der bis zum 65. Lebensjahr eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von € 18.000,– pro Jahr erhält und dafür einen Monatsbeitrag von € 25,59 zu berappen hat.

Wir von Langmann & Partner kennen alle namhaften Anbieter dieser Sparte in Österreich und wählen für Sie unabhängig die beste Lösung.


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